Extrem klimafreundlich
Kernkraft gehört zu den CO₂-ärmsten Energiequellen überhaupt (~12 g/kWh) – ähnlich wie Windkraft und deutlich weniger als Solar. Das bestätigen IPCC, IEA und hunderte Studien.
Eine der saubersten Energiequellen der Welt
Während Europa auf CO₂-neutrale Energie umsteigt, bleibt Österreich zurück. Es ist Zeit, die Fakten zu betrachten und Vorurteile abzulegen.
Was die Wissenschaft sagt – nicht die Politik
Kernkraft gehört zu den CO₂-ärmsten Energiequellen überhaupt (~12 g/kWh) – ähnlich wie Windkraft und deutlich weniger als Solar. Das bestätigen IPCC, IEA und hunderte Studien.
1 kg Uran liefert so viel Energie wie 17.000 kg Kohle. Das bedeutet minimaler Ressourcenverbrauch und minimale Umweltbelastung.
Im Gegensatz zu Wind und Solar liefert Kernkraft 365 Tage, 24 Stunden zuverlässig Strom – unabhängig von Wetter und Tageszeit.
Ein Kernkraftwerk braucht über 230x weniger Fläche als ein Windpark für die gleiche Strommenge. Mehr Platz für Natur und Landwirtschaft.
Statistisch sterben 0,03 Menschen pro TWh Kernenergie – inklusive Tschernobyl und Fukushima. Bei Kohle sind es 24,6 – das ist 800x mehr. Selbst Solar und Wind haben höhere Todesraten.
95% des "Atommülls" kann mit Wiederaufarbeitung wiederverwendet werden. Frankreich macht es vor – mit geschlossenem Brennstoffkreislauf und minimalem Endlager-Bedarf.
"Kernenergie ist Teil der Lösung für eine CO₂-neutrale Zukunft."
— Europäische Kommission, EU-Taxonomie 2022 (vom EuGH 2025 bestätigt nach Klageabweisung Österreichs)
Die Wahrheit hinter den häufigsten Bedenken
Kernkraft ist die sicherste Energiequelle der Welt, gemessen an Todesfällen pro erzeugter Energieeinheit. Selbst inklusive Tschernobyl und Fukushima.
Der gesamte hochradioaktive Abfall, den die Welt in 60 Jahren Kernenergie produziert hat, würde auf ein Fußballfeld passen – 3 Meter hoch gestapelt.
Frankreich hatte historisch niedrige Strompreise dank Kernkraft. Trotz temporärer Preisspitzen während der Energiekrise 2022-2023 bleibt Kernstrom wettbewerbsfähig. Deutschland hat weiterhin hohe Preise – und 0% Kernkraft.
Mit bekannten Uranreserven (7,9 Mio. Tonnen laut NEA/IAEA) und aktueller Technologie reicht der Brennstoff für über 100 Jahre. Mit Brüterreaktoren für Jahrtausende.
Kein einziges Land hat es geschafft, mit 100% Erneuerbaren eine stabile, bezahlbare Stromversorgung zu gewährleisten. Frankreich zeigt, wie es geht.
Alle Energieträger im direkten Vergleich
| Kernkraft | Solar | Wind | Erdgas | Kohle | |
|---|---|---|---|---|---|
| CO₂ g/kWh | 12 | 41 | 11 | 490 | 820 |
| Tote pro TWh | 0.03 | 0.05 | 0.04 | 2.8 | 24.6 |
| Flächenbedarf km²/TWh | 0.3 | 45 | 70 | 0.4 | 1.0 |
| Kapazitätsfaktor | 93% | 25% | 35% | 57% | 85% |
| Grundlastfähig | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ |
| Lebensdauer | 60+ Jahre | 25 Jahre | 25 Jahre | 40 Jahre | 40 Jahre |
| Materialbedarf t/TWh | 920 | 16,447 | 10,260 | 1,200 | 2,100 |
Quellen: IPCC, IEA, World Nuclear Association, Our World in Data
Fakten, die in der österreichischen Debatte oft fehlen
Frankreich (70% Kernkraft) emittiert pro Kilowattstunde Strom nur ein Sechstel der deutschen CO₂-Emissionen. Frankreich ist Europas größter Stromexporteur, während Deutschland 2022 zum Nettoimporteur wurde.
Der Stromverbrauch von Rechenzentren wird sich bis 2030 verdreifachen. Microsoft, Google und Amazon investieren Milliarden in Kernkraft – weil nur sie CO₂-freien Strom 24/7 liefert.
Kernkraftjobs zahlen 50% mehr als andere Stromerzeugungsjobs. Ein Kernkraftwerk beschäftigt 500-800 Mitarbeiter direkt – für 60-80 Jahre. Lokal, langfristig, hochqualifiziert.
Der Weltklimarat (IPCC) ist eindeutig: Um die Klimaziele zu erreichen, muss sich die weltweite Kernkraftkapazität bis 2050 verdoppeln. 25 Länder haben sich bei COP28 zur Verdreifachung verpflichtet.
Das "unlösbare" Atommüllproblem? Finnland hat es 2024 gelöst. Das Endlager Onkalo ist in Betrieb – sicher für 100.000 Jahre. Schweden baut gerade das zweite (Forsmark).
Während Österreich debattiert, handelt Europa: Polen, UK, Frankreich, Schweden, Niederlande – alle planen neue Reaktoren. In Österreichs direkter Nachbarschaft: Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien.
Österreich war bis Ende 2024 zu über 80% von russischem Gas abhängig. Ein Kernkraftwerk braucht pro Jahr nur wenige Kilogramm Brennstoff – genug für Jahrzehnte kann sicher im Land gelagert werden.
Für die gleiche Strommenge braucht ein Windpark 11x so viel Material und Solar 18x so viel wie ein Kernkraftwerk. Wer Ressourcen schonen will, setzt auf Kernkraft.
Eine Geschichte verpasster Chancen
Österreich beginnt den Bau seines ersten und einzigen Kernkraftwerks.
Mit 50,47% zu 49,53% stimmt Österreich knapp gegen die Inbetriebnahme. Das fertige Kraftwerk wird nie eingeschaltet.
Österreich verankert das Verbot von Kernkraftwerken in der Verfassung.
Nach Ende des Ukraine-Transit-Abkommens und Kündigung durch OMV bezieht Österreich seit Januar 2025 kein russisches Gas mehr. Die Gasversorgung muss komplett neu organisiert werden.
Österreich importiert weiterhin Atomstrom aus Tschechien, während es offiziell "atomfrei" ist. Der EuGH hat 2025 Österreichs Klage gegen die EU-Taxonomie (die Kernkraft als nachhaltig einstuft) abgewiesen.
des österreichischen Stroms stammt aus erneuerbaren Quellen – importiert aber weiterhin Atomstrom aus Tschechien
hat Zwentendorf gekostet und produziert bis heute keine einzige Kilowattstunde
höher ist der CO₂-Ausstoß pro kWh Strom in Österreich (~69g) im Vergleich zu Frankreich (~50g)
Die Klimakrise wartet nicht. Die Technologie hat sich weiterentwickelt. Kleine modulare Reaktoren (SMRs) sind sicherer, schneller gebaut und flexibler als je zuvor – sie können auf bestehenden Kraftwerksstandorten errichtet werden.
Alle unsere Nachbarn bauen neue Reaktoren: Tschechien (Expansion Dukovany bis 2036), Slowakei (Mochovce 3+4 in Betrieb), Ungarn (Paks II im Bau), Slowenien (plant neuen Reaktor). Auch Polen, Schweden, UK und die Niederlande setzen auf Kernkraft.
Während Österreich debattiert, handelt Europa. Wir können uns diese Technologie nicht länger leisten zu ignorieren.
Teile die Fakten. Informiere dich. Fordere eine sachliche Debatte.