Eine der saubersten Energiequellen der Welt

Kernkraft ist die Zukunft

Während Europa auf CO₂-neutrale Energie umsteigt, bleibt Österreich zurück. Es ist Zeit, die Fakten zu betrachten und Vorurteile abzulegen.

~12 Gramm CO₂ pro kWh
24/7 Verfügbarkeit
60+ Jahre Laufzeit
Fakten entdecken
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Die harten Fakten

Was die Wissenschaft sagt – nicht die Politik

🌍

Extrem klimafreundlich

Kernkraft gehört zu den CO₂-ärmsten Energiequellen überhaupt (~12 g/kWh) – ähnlich wie Windkraft und deutlich weniger als Solar. Das bestätigen IPCC, IEA und hunderte Studien.

Höchste Energiedichte

1 kg Uran liefert so viel Energie wie 17.000 kg Kohle. Das bedeutet minimaler Ressourcenverbrauch und minimale Umweltbelastung.

🔋

Grundlastfähig

Im Gegensatz zu Wind und Solar liefert Kernkraft 365 Tage, 24 Stunden zuverlässig Strom – unabhängig von Wetter und Tageszeit.

💚

Geringster Flächenverbrauch

Ein Kernkraftwerk braucht über 230x weniger Fläche als ein Windpark für die gleiche Strommenge. Mehr Platz für Natur und Landwirtschaft.

Quelle: US DoE, 2021
👷

Sicherste Energiequelle

Statistisch sterben 0,03 Menschen pro TWh Kernenergie – inklusive Tschernobyl und Fukushima. Bei Kohle sind es 24,6 – das ist 800x mehr. Selbst Solar und Wind haben höhere Todesraten.

♻️

Recycelbarer Brennstoff

95% des "Atommülls" kann mit Wiederaufarbeitung wiederverwendet werden. Frankreich macht es vor – mit geschlossenem Brennstoffkreislauf und minimalem Endlager-Bedarf.

Quelle: CEA France

"Kernenergie ist Teil der Lösung für eine CO₂-neutrale Zukunft."

— Europäische Kommission, EU-Taxonomie 2022 (vom EuGH 2025 bestätigt nach Klageabweisung Österreichs)
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Mythen entlarvt

Die Wahrheit hinter den häufigsten Bedenken

Mythos

"Kernkraft ist gefährlich"

Realität

Kernkraft ist die sicherste Energiequelle der Welt, gemessen an Todesfällen pro erzeugter Energieeinheit. Selbst inklusive Tschernobyl und Fukushima.

  • Tschernobyl war ein sowjetischer Reaktortyp ohne Containment – in westlichen Ländern undenkbar
  • Fukushima: 1 bestätigter Todesfall durch Strahlung, über 2.000 durch evakuierungsbedingte Belastungen (hauptsächlich ältere Menschen)
  • Moderne Reaktoren sind "walk-away safe" – sie schalten sich bei Problemen von selbst ab
Kohle 24.6 Tote/TWh
Wind 0.04 Tote/TWh
Kernkraft 0.03 Tote/TWh
Mythos

"Das Atommüll-Problem ist unlösbar"

Realität

Der gesamte hochradioaktive Abfall, den die Welt in 60 Jahren Kernenergie produziert hat, würde auf ein Fußballfeld passen – 3 Meter hoch gestapelt.

  • Ein Mensch erzeugt pro Lebenszeit nur eine Cola-Dose voll Atommüll bei 100% Kernstrom
  • Moderne Reaktoren (Gen IV) können alten "Müll" als Brennstoff nutzen
  • Finnland betreibt seit 2024 Onkalo – das weltweit erste geologische Endlager für hochradioaktive Abfälle, sicher für 100.000 Jahre. Schweden baut gerade Forsmark.
  • Kohleabfall ist radioaktiver und wird einfach in die Atmosphäre geblasen
🛢️
Kernkraft: 3g/Person/Jahr
🏭
Kohle: 6.800.000g CO₂/Person/Jahr
Mythos

"Kernkraft ist zu teuer"

Realität

Frankreich hatte historisch niedrige Strompreise dank Kernkraft. Trotz temporärer Preisspitzen während der Energiekrise 2022-2023 bleibt Kernstrom wettbewerbsfähig. Deutschland hat weiterhin hohe Preise – und 0% Kernkraft.

  • Neue Reaktoren in Asien kosten 1/3 der europäischen – weil sie in Serie gebaut werden
  • Bestehende Kraftwerke laufen 60+ Jahre und sind längst abbezahlt
  • Die "billigen" Erneuerbaren brauchen teure Backup-Gaskraftwerke und Speicher
  • SMRs (Small Modular Reactors) senken Baukosten durch Fabrikfertigung – Bauzeit nur 3-4 Jahre
Mythos

"Uran ist bald aufgebraucht"

Realität

Mit bekannten Uranreserven (7,9 Mio. Tonnen laut NEA/IAEA) und aktueller Technologie reicht der Brennstoff für über 100 Jahre. Mit Brüterreaktoren für Jahrtausende.

  • Die Ozeane enthalten 4 Milliarden Tonnen Uran – genug für Millionen Jahre
  • Thorium ist 3x häufiger als Uran und kann ebenfalls genutzt werden
  • Kernfusion wird in Zukunft mit Wasserstoff arbeiten – dem häufigsten Element im Universum
Mythos

"Wir brauchen keine Kernkraft, Erneuerbare reichen"

Realität

Kein einziges Land hat es geschafft, mit 100% Erneuerbaren eine stabile, bezahlbare Stromversorgung zu gewährleisten. Frankreich zeigt, wie es geht.

  • Deutschland: "Energiewende" kostete mehrere hundert Milliarden Euro – CO₂-Emissionen 6x höher als Frankreich
  • Kalifornien: Regelmäßige Blackouts trotz massivem Solar-Ausbau
  • Wind und Solar brauchen Backup – meist Gaskraftwerke, die CO₂ ausstoßen
  • Speicherkosten für 100% Erneuerbare wären astronomisch
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Der ehrliche Vergleich

Alle Energieträger im direkten Vergleich

⚛️ Kernkraft ☀️ Solar 💨 Wind 🔥 Erdgas Kohle
CO₂ g/kWh 12 41 11 490 820
Tote pro TWh 0.03 0.05 0.04 2.8 24.6
Flächenbedarf km²/TWh 0.3 45 70 0.4 1.0
Kapazitätsfaktor 93% 25% 35% 57% 85%
Grundlastfähig
Lebensdauer 60+ Jahre 25 Jahre 25 Jahre 40 Jahre 40 Jahre
Materialbedarf t/TWh 920 16,447 10,260 1,200 2,100

Quellen: IPCC, IEA, World Nuclear Association, Our World in Data

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Überzeugende Argumente

Fakten, die in der österreichischen Debatte oft fehlen

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KI braucht Kernkraft

Der Stromverbrauch von Rechenzentren wird sich bis 2030 verdreifachen. Microsoft, Google und Amazon investieren Milliarden in Kernkraft – weil nur sie CO₂-freien Strom 24/7 liefert.

👔

Die besten Jobs

Kernkraftjobs zahlen 50% mehr als andere Stromerzeugungsjobs. Ein Kernkraftwerk beschäftigt 500-800 Mitarbeiter direkt – für 60-80 Jahre. Lokal, langfristig, hochqualifiziert.

📊

IPCC fordert Verdopplung

Der Weltklimarat (IPCC) ist eindeutig: Um die Klimaziele zu erreichen, muss sich die weltweite Kernkraftkapazität bis 2050 verdoppeln. 25 Länder haben sich bei COP28 zur Verdreifachung verpflichtet.

🏭

Endlager existiert

Das "unlösbare" Atommüllproblem? Finnland hat es 2024 gelöst. Das Endlager Onkalo ist in Betrieb – sicher für 100.000 Jahre. Schweden baut gerade das zweite (Forsmark).

🇪🇺

Europas Renaissance

Während Österreich debattiert, handelt Europa: Polen, UK, Frankreich, Schweden, Niederlande – alle planen neue Reaktoren. In Österreichs direkter Nachbarschaft: Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien.

Energiesicherheit

Österreich war bis Ende 2024 zu über 80% von russischem Gas abhängig. Ein Kernkraftwerk braucht pro Jahr nur wenige Kilogramm Brennstoff – genug für Jahrzehnte kann sicher im Land gelagert werden.

🌱

Weniger Materialverbrauch

Für die gleiche Strommenge braucht ein Windpark 11x so viel Material und Solar 18x so viel wie ein Kernkraftwerk. Wer Ressourcen schonen will, setzt auf Kernkraft.

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Österreich & Kernkraft

Eine Geschichte verpasster Chancen

1972

Baubeginn Zwentendorf

Österreich beginnt den Bau seines ersten und einzigen Kernkraftwerks.

1978

Die Volksabstimmung

Mit 50,47% zu 49,53% stimmt Österreich knapp gegen die Inbetriebnahme. Das fertige Kraftwerk wird nie eingeschaltet.

1999

Verfassungsgesetz

Österreich verankert das Verbot von Kernkraftwerken in der Verfassung.

2025

Ende der russischen Gaslieferungen

Nach Ende des Ukraine-Transit-Abkommens und Kündigung durch OMV bezieht Österreich seit Januar 2025 kein russisches Gas mehr. Die Gasversorgung muss komplett neu organisiert werden.

2026

Die Realität heute

Österreich importiert weiterhin Atomstrom aus Tschechien, während es offiziell "atomfrei" ist. Der EuGH hat 2025 Österreichs Klage gegen die EU-Taxonomie (die Kernkraft als nachhaltig einstuft) abgewiesen.

>90%

des österreichischen Stroms stammt aus erneuerbaren Quellen – importiert aber weiterhin Atomstrom aus Tschechien

1 Mrd. €

hat Zwentendorf gekostet und produziert bis heute keine einzige Kilowattstunde

~1,2x

höher ist der CO₂-Ausstoß pro kWh Strom in Österreich (~69g) im Vergleich zu Frankreich (~50g)

Es ist Zeit, neu zu denken.

Die Klimakrise wartet nicht. Die Technologie hat sich weiterentwickelt. Kleine modulare Reaktoren (SMRs) sind sicherer, schneller gebaut und flexibler als je zuvor – sie können auf bestehenden Kraftwerksstandorten errichtet werden.

Alle unsere Nachbarn bauen neue Reaktoren: Tschechien (Expansion Dukovany bis 2036), Slowakei (Mochovce 3+4 in Betrieb), Ungarn (Paks II im Bau), Slowenien (plant neuen Reaktor). Auch Polen, Schweden, UK und die Niederlande setzen auf Kernkraft.

Während Österreich debattiert, handelt Europa. Wir können uns diese Technologie nicht länger leisten zu ignorieren.

Werde Teil der Lösung

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